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Urologische Klinik
Die Urologie beschäftigt sich mit den
Erkrankungen der Nieren, der ableitenden Harnorgane Harnleiter,
Blase, Harnröhre sowieso allen Formen angeborener und erworbener
Störungen des männlichen Geschlechtsapparates mit Penis, Hoden,
Nebenhoden, Samenleiter und Prostata.
Neben der schonenden Behandlung des
Harnsteinleidens mit ESWL (Stoßwellen), Uretero-Nephroskopie
(endoskopische Verfahren) und percutaner Steinentfernung (minimal
invasive, sogenannte "Schlüsselloch -chirurgie") bilden die
Behandlung der urologischen Tumore bis hin zum Organersatzersatz
nach Tumorchirurgie ,die Therapie aller Formen der männlichen
Impotenz sowie die Harninkontinenz bei beiden Geschlechtern und auch
bei Kindern unsere Arbeitsschwerpunkte.
Onkologische Behandlungsstrategien für unsere Tumorpatienten
erstellen wird in unseren 14-tägig stattfindenden ONKOFOREN zusammen
mit Radiologen,Strahlentherapeuten und internistischen Onkologen.
Durch Zusammenarbeit mit den Gynäkologen
Chirurgen und endoskopisch tätigen Internisten ermitteln wir die
individuell zugeschnittene Behandlungsform der Harninkontinenz
(ungewollter Harnverlust) in 2- wöchentlich stattfindenden
interdisziplinären Inkontinenzforen .Seit 2006 ist die Klinik
„Beratungsstelle „ und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für
Inkontinenz.Die Zertifizierung als Beckenboden- und
Inkontinenzzentrum steht bevor.
Die Abteilung führt seit über 10 Jahren
minimal invasive Eingriffe im Bauchraum mit den Zielsetzungen
Nierenentfernung in ausgewählten Fällen, Lymphdrüsenentfernung,
Behandlung von Hodenkrampfadern, Entfernung der Bauchhoden und
Behandlung von "Wandernieren" durch.
Die Implantationschirgurgie mit der
Einpflanzung künstlicher Blasenschließmuskel, künstlicher
Penisschwellkörper sowie offenhaltender Spiralensysteme bei
Verletzungen der Harnwege in Harnleiter, Prostata oder Harnröhre
erfährt einen beständigen Zuwachs.
Die Anzahl ambulanter Eingriffe
unterschiedlicher Schweregrade hat – nicht zuletzt durch die
vertragliche Vernetzung mit einer Arztpraxis aus dem Zuweiserbereich
– deutlich zugenommen.
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